A reason to despair following the iPhone 5 announcement

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Some people sounded a bit underwhelmed following the announcement of the iPhone 5 yesterday. I’m not one of them, as I don’t really get all excited about PR events to begin with. Furthermore, the iPhone 5 is exactly what I would have expected. Yet, one aspect of it has me shaking my head.

But let me begin by explaining why the rather moderate changes totally meet my expectations.

iPhone – the Volkswagen Golf of smartphones

The iPhone has basically turned into the Volkswagen Golf (replace with local car reference as appropriate). It’s so popular that the maker is reluctant to introduce any drastic changes to its functionality or design. Every new generation is an evolution rather than a revolution. The ambition is not to be the tech avant garde – let others introduce new features (NFT, wireless recharging, etc.). It’s sufficient if the class-defining product takes them on board when they’re already mature and proven.

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Stoppt den »Benzin so teuer wie nie«-Wahnsinn

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Ich mag keine Beschwerden über zu hohe Benzinpreise mehr hören.

Ich möchte deshalb hiermit etwas klarstellen, womit die Meckerei meines Erachtens ein für allemal vom Tisch sein sollte:

Benzin wird auch in Zukunft immer teurer.

(Jedenfalls solang genügend Leute genügend Benzin verbrauchen. Sobald das nicht mehr der Fall ist, interessiert der Benzinpreis auch niemanden mehr.)
Ob durch Steuern, Konzerne oder steigende Nachfrage bei schrumpfenden Vorräten ist letztlich egal. Die Folgen bleiben dieselben.

Darüber kann man ja einfach mal vor dem nächsten Autokauf oder auch nur der nächsten Autobenutzung nachdenken.

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Frau Drygalla, der DOSB und die Kommentatoren

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Ich habe nun über einer Woche gebraucht, so etwas wie eine Meinung zur Heimreise der Ruderin Nadja Drygalla von den olympischen Spielen in London zu haben. Das bedarf deshalb der Erwähnung, weil ich mich normalerweise nicht ganz so schwer damit tue, eine Meinung oder wenigstens Einschätzung zu etwas zu entwickeln. Sofern mich das Grundthema interessiert.
Ich habe zuerst mit Schulterzucken reagiert, als ich davon hörte, dass eine Sportlerin wegen einer privaten Beziehung zu einem Neonazi-Kader nach Hause geschickt wurde. Beziehungsweise nach Hause gegangen ist. Beziehungsweise darum gebeten wurde, freiwillig nach Hause zu gehen. Die Welt ist ja so kompliziert heutzutage.

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Texthinweis 01: Stefan Niggemeier über die Lobbyarbeit pro Leistungsschutzrecht

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Ich selbst schreibe gerade noch an einem Beitrag zum Thema Nadja Drygalla, bzw. vielmehr zu der erstaunlichen Diskussion darum in (z.B.) ZEIT und SPIEGEL.
In der Zwischenzeit hier ein Hinweis auf den trotz oder auch wegen seiner Länge unbedingt lesenswerten Beitrag von Stefan Niggemeier, in dem er die Lobbyarbeit der Presseverlage in Sachen Leistungsschutzrecht chronologisch dokumentiert und seziert.
Kurz gefasst zeigt er, wie die Presseverlage sich einerseits als Gralshüter des Qualitätsjournalismus inszenieren, andererseits aber auch in ihren Publikationen knallharten Lobbyismus zu ihren eigenen Gunsten betreiben.

Weiter hier:
Stefan Niggemeier – „Ein Kartell nutzt seine Macht: Wie die Verlage für das Leistungsschutzrecht kämpfen“

Mehr zum Thema:
IGEL (Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht)
Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV)

Mosebach und die Blasphemie

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Ich gebe zu, ich komme ein bisschen zu spät zu dieser Diskussion, weil ich erst jetzt dazu komme, die diversen mental als »Muss ich noch lesen« vermerkten Zeitungsseiten und offenen Firefox-Tabs zu sichten.
Martin Mosebachs Blasphemieverbotsforderungsessay sticht aber auch über einen Monat später noch heraus. In seinem für meine Begriffe etwas kruden Text schreibt Mosebach nach Ausführungen dazu, dass staatliche bzw. religiöse Zensur auch stilförderlich wirken kann (wie die bekannte Künstlermetropole Pjöngjang eindrucksvoll belegt), unter anderem folgenden Satz:
»Heute ist Blasphemie, wenn sie sich nicht gegen den Propheten Mohammed richtet, vollständig risikolos.«

Dies entspricht weitgehend den Tatsachen.
Allerdings bedaure ich dies im Gegensatz zu Mosebach nicht. Ich bin sogar der Ansicht, dass die Risikolosigkeit von Blasphemie ein wesentlicher zivilisatorischer Fortschritt ist.

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